Steueränderungen 2015/2016

Steueränderungen 2015-2016

 

 

Steueränderungsgesetz 2015/2016

 

 

 

Einkommensteuerliche Änderungen

  • Erweiterung des ertragssteuerlichen Inlandsbegriffes, wodurch alle aus dem UN-Seerechtsübereinkommen ableitbaren Besteuerungsrechte für Deutschland nutzbar werden.
  • Für Gewinnanteile aus Unterstützungskassen wird das Teileinkünfteverfahren ausgeschlossen.
  • Besteuerung der privaten Nutzung betrieblicher Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge.
  • Rücklagenübertragung nach §6b EStG.
  • Investitionsabzugsbetrag.
  • Unterhaltszahlungen.
  • Mutter-Tochter-Richtlinien: Grundsätzlich sind Dividenden, die eine inländische Tochter an ihre EU-Mutter-Gesellschaft zahlt, an der Quelle vom Kapitalertragssteuerabzug zu befreien.
  • Steuerabzug bei Kapitalerträgen.
  • Anspruch auf Dividendenzahlung.
  • Freistellungsauftrag: Es wird klargestellt, dass ein Freistellungsauftrag nur bei uneingeschränkt steuerpflichtigen Gläubigern von Kapitalerträgen zulässig ist.

Neuerungen für Kapitalgesellschaften

  • Erweiterung des ertragssteuerlichen Inlandsbegriffes für Körperschaftsteuer.
  • Konzernklausel: Verlustvorträge bleiben bei bestimmten konzerninternen Umstrukturierungsmaßnahmen erhalten.

Gewerbesteuerlicher Inlandsbegriff

  • Auch für die Gewerbesteuer werden die Besteuerungsrechte Deutschlands auf alle wirtschaftlichen Tätigkeiten im Bereich des Festlandsockels und der ausschließlichen Wirtschaftszone erweitert.

Änderungen bei Einbringungen

  • Zukünftig können die Buchwerte bei Erbringung sonstiger Gegenleistungen nur noch fortgeführt werden, soweit der gemeine Wert der sonstigen Gegenleistungen 25% des Buchwerts des eingebrachten Betriebsvermögens oder 500.000 € nicht übersteigt.

Neuerungen im Grunderwerbsteuerrecht

  • Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestands.
  • Ersatzbemessungsgrundlage ist verfassungswidrig.

Umsatzsteuerliche Änderungen

  • Eine wegen unrichtigen Steuerausweises geschuldete Steuer nicht vor Ablauf des Voranmeldungszeitraumes entstehen kann.
  • Abgrenzungen zwischen Bauwerk und Betriebsvorrichtungen.
  • Leistungsbezüge für den hoheitlichen Bereich von Reverse-Charge-Verfahren ausgenommen.
  • Neuregelung der Unternehmereigenschaft juristischer Personen des öffentlichen Rechts.
  • Umsatzsteuerfreiheit bei niedrigschwellige Entlastungsleistungen.

Bild: pixabay / Autor: bykst 946001

Umsatzsteuerfreiheit Pflegeleistungen

Umsatzsteuerbefreiung Pflegedienste

 

Umsatzsteuerfreiheit von Pflegeleistungen wird durch EU-Recht erweitert.
Unternehmer, die Pflegeleistungen an hilfsbedürftige Menschen erbringen, können sich für die Umsatzsteuerfreiheit unmittelbar auf das Unionsrecht berufen. Dieses befreit Pflegeleistungen weiter gehend als nationale Recht von der Umsatzsteuer.

 

 

Unternehmen / Beteiligungen

  • Keine Ansparabschreibung bei beabsichtigter Buchwerteinbringung eines Unternehmens in eine Kapitalgesellschaft
  • Provisionszahlungen einer Personengesellschaft an beteiligungsidentische GmbH müssen Fremdvergleich standhalten
  • Darlehensverlust eines ausgeschiedenen GmbH-Gesellschafters kann nachträglich zu einem Veräußerungsverlust führen

Termine Steuern / Sozialversicherung Januar 2016 / Februar 2016

Grundstückseigentümer / Mieter

  • Vorweggenommene Werbungskosten bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
  • Nießbraucher ist nicht wie ein Wohnungseigentümer zu behandeln

Umsatzsteuer

  • EU-Recht erweitert Umsatzsteuerfreiheit von Pflegeleistungen
  • Rückwirkende Änderung der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage für die private Nutzung eines im Übrigen unternehmerisch genutzten Gebäudes nicht zu beanstanden

Arbeitgeber / Arbeitnehmer 

  • Freie Unterkunft oder freie Wohnung als Sachbezug ab 01.01.2016
  • Freie Verpflegung als Sachbezug ab 01.01.2016
  • Vergütungspflicht bei Leistungen höherwertiger Tätigkeiten im Rahmen eines Praktikums

Sonstiges

  • Antragsveranlagung: Keine Wahrung der Antragsfrist allein durch die Übermittlung der elektronischen Steuererklärung

Bild: pixabay/ Autor: geralt 441408

Verbilligte Vermietung

Verbilligte Vermietung

 

Bei verbilligter Vermietung von Wohnungen sowohl an Angehörige als auch an fremde Dritte beträgt die Grenze 66% der ortsüblichen Marktmiete. Lesen Sie was hierbei zu beachten ist.

 

 


Arbeitgeber / Arbeitnehmer

  • Anspruch eines Arbeitnehmers auf Mehrvergütung wegen höherwertiger Vertretungstätigkeit

Termine Steuern / Sozialversicherung Dezember 2015 / Januar 2016

Unternehmen / Beteiligungen

  • Besprochene Kassetten und Excel-Tabellen sind kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch
  • Betriebsaufspaltung auch bei Vermietung an vermögensverwaltende GmbH
  • Verdeckte Gewinnausschüttung durch endgehaltsabhängige Pensionszusage an Gesellschafter - Geschäftsführer bei mittelbarer Erhöhung infolge von Gehaltssteigerungen
  • Überprüfung der Gesellschafter - Geschäftsführerbezüge vor dem 01.01.2016
  • Vereinbarungsgemäße Zahlung einer Pension neben einem laufenden Gehalt führt bei einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer zu einer verdeckten Gewinnausschüttung

Grundstückseigentümer / Vermieter / Mieter

  • Außerordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses wegen Zahlungsrückständen in der Verbraucherinsolvenz des Mieters
  • Überprüfung der Miethöhe zum 01.01.2016 bei verbilligter Vermietung

Umsatzsteuer

  • Keine Mehrwertsteuerbefreiung bei Gestellung von qualifizierten Pflegekräften durch ein Zeitarbeitsunternehmen
  • Kein Vorsteuerabzug, wenn in der zu Grunde liegenden Rechnung lediglich Scheinsitz des Leistenden angegeben ist
  • Umsatzsteuerbarkeit von Verkäufen bei eBay
  • Unrichtige Absenderangabe in CMR-Frachtbrief führt zur Umsatzsteuerpflicht einer innergemeinschaftlichen Lieferung 

Bild pixabay/ Autor: GregoryButler389271

Freistellungsaufträge Änderung ab 01.01.2016

Freistellungsauftrag

Bestehende Freistellungsaufträge ohne steuerliche Identifikationsnummer (IdNr) verlieren ab 01.01.2016 ihre Gültigkeit. Deshalb sollte geprüft werden, ob diese IdNr schon bei Erteilung der Freistellungsaufträge erfasst worden ist. Falls nicht, sollte den Instituten noch vor dem 01.01.2016 die IdNr mitgeteilt werden. Ein neuer Freistellungsauftrag muss nicht erteilt werden.

 

 

Unternehmen / Beteiligungen

  • Grenzen der Speicherung digitalisierter Steuerdaten aufgrund einer Außenprüfung
  • Betriebsaufgabe erfordert das Erstellen einer Schluss- und Aufgabebilanz
  • Negatives Kapitalkonto eines Kommanditisten erhöht seinen Veräußerungsgewinn
  • Geschenke an Geschäftsfreunde

Termine Steuern / Sozialversicherung November 2015 / Dezember  2015

Sonstiges

  • Familienkasse verlangt ab 2016 zwei Identifikationsnummern
  • Veränderung bei der Gültigkeit von Freistellungsaufträgen nach dem 1. Januar 2016

Arbeitgeber / Arbeitnehmer

  • Behandlung von Aufwendungen für Arbeitnehmer bei Betriebsveranstaltungen
  • Mindestlohn -  Anrechnung von zusätzlichem Urlaubsgeld und Berechnung von Nachtarbeitszuschlägen

Grundstückseigentümer / Vermieter / Mieter

  • Mieter müssen Einbau neuer Rauchwarnmelder auch bei vorheriger Selbstausstattung dulden
  • Einkünfteerzielungsabsicht bei Vermietung und Verpachtung

Bild pixabay/ Autor: Open ClipartVectors 147645

Steuerentlastungen 2016

Steuerentlastung 2016

 

2016 treten Steuerentlastungen in Kraft. Grund- und Kinderfreibeträge, Kindergeld, Entlastungsbeiträge für Alleinerziehende und Unterhaltshöchstbeträge werden erhöht.

 

 

 

Umsatzsteuer

  • Reichweite des Vorsteuerausschlusses bei weniger als 10 %-iger Nutzung eines Gegenstand für die wirtschaftliche Tätigkeit des Unternehmers.

Termine Steuern / Sozialversicherung Oktober 2015 / November 2015

Unternehmen / Beteiligungen

  • Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie.
  • Schätzung der Besteuerungsgrundlagen auf Grund Zeitreihenvergleichs nur eingeschränkt zulässig.
  • Vereinnahmung von Kundenzahlungen auf dem privaten Bankkonto des beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH

Arbeitgeber / Arbeitnehmer

  • Änderung bei der Mindestlohndokumentation seit 01.08.2015 in Kraft.
  • Arbeitgeberversicherung - Neue Umlagesätze ab 1. September 2015

Sonstiges

  • Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen
  • Entlastungen für Arbeitnehmer und Familien treten in Kraft

Bild: pixabay Autor: Gaertringen 477979

Betriebsvermögen Veräußerungsgewinne

Betriebsvermögen- Veräußerungsgewinne

 

 

Unternehmer, die Wirtschaftsgüter ihrem Betriebsvermögen zuordnen, müssen einen Veräußerungsgewinn auch dann voll versteuern, wenn ein Teil der Abschreibungen nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden konnte.

 

 

Grundeigentümer / Vermieter

  • Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen nur bei Verwendung des Darlehens für die Einkünfteerzielung
  • Bei Eigenbedarfskündigung ist nur weit überhöhter Wohnbedarf rechtsmissbräuchlich

Termine Steuern / Sozialversicherung September / Oktober 2015

Umsatzsteuer

  • Autorenlesung kann theaterähnlich sein und damit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % unterliegen.
  • Kein Vorsteuerabzug aus bei Umtausch erstellter Rechnung

Unternehmen / Beteiligungen

  • Behandlung veruntreuter Fremdgelder
  • Abgrenzung zwischen gewerblichen Einkünften und Einkünften aus selbstständiger Arbeit im EDV-Bereich
  • Anteil an der Komplementär-GmbH als Sonderbetriebsvermögen II
  • Auswirkung von Verrechnungskonten zwischen zwei Betrieben eines Unternehmers auf die Höhe des Betriebsvermögens bei der Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags für einen der Betriebe.

Arbeitgeber / Arbeitnehmer 

  • Keine Entgeltfortzahlung während bloßer Erholungskur ohne medizinische Notwendigkeit
  • Keine Lohnsteuerpauschalierung bei geringfügiger Beschäftigung eines Alleingesellschafters einer GmbH

Sonstiges

  • Anspruch auf den Pflegepauschbetrag nur bei förmlichem Nachweis der Hilflosigkeit

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Mindestlohngesetz Zeiterfassung

Mindestlohn Zeiterfassung

Seit dem Jahresanfang ist das Mindestlohngesetz in Kraft. Seitdem ist verwaltungsintensive Dokumentation der Mitarbeiter-Arbeitszeiten erforderlich. Die Aufzeichnungsvorschriften wurden nun mit Wirkung ab dem 16.08.2015 gelockert (MiLoDokV = Mindestlohndokumentationsverordnung). Parallel haben sich die Anwendungsvorschriften der Zollverwaltung und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales weiterentwickelt.

 

Die wesentlichen Erleichterungen sind:

Alle Betriebe

  • Die Stundenzettel müssen weder vom Arbeitgeber noch vom Arbeitnehmer unterzeichnet werden.
  • Entfall der Aufzeichnungspflicht für Eltern, Kinder, Ehe- und Lebenspartner des Arbeitgebers. Sind Gesellschaften Arbeitgeber, muss diese Beziehung nur zu einem vertretungsberechtigten Gesellschafter bestehen.
  • Die genaue Lage der Pausen muss nicht vermerkt werden (es genügt, wenn sich die Dauer der Pausen ggf. rechnerisch ermitteln lässt).
  • Es ist möglich, Schichtpläne als Arbeitszeitnachweise zu verwenden. Allerdings müssen tatsächliche Planabweichungen vermerkt werden. Gab es tatsächlich keine Abweichungen, ist auch das formlos zu vermerken.

Besonders überwachte Betriebe (Bau, Personen- und Güterbeförderung, Fleischwirtschaft u.a.)

  • Es gilt weiterhin eine Zeitaufzeichnungspflicht für alle Arbeitnehmer. Die Dokumentationspflicht entfällt nur dann, wenn schon bei Beginn des Arbeitsverhältnisses feststeht dass ein verstetigtes Arbeitsentgelt von > 2.958,00 Euro pro Monat gezahlt wird (unverändert).
  • Dauer des Beschäftigungsverhältnisses > 12 Monate: Die Aufzeichnungspflicht entfällt, wenn in den vergangenen 12 Monaten regelmäßig 2.000,00 Euro brutto bezahlt wurden (NEU).

Gimmick

  • Auf seiner Internetseite  stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine kostenlose Zeiterfassungs-APP zur Verfügung.

Bild: pixabay /Autor: geralt 885550

Verlustvortrag Steuererklärung

Verlustvortrag Steuererklärung 2015-08

 

Für einen Verlustvortrag gilt in den Fällen, in denen ein Steuerzahler nicht zur Abgabe von Steuererklärungen verpflichtet ist (sog. Antragsveranlagung), in Summe eine Verjährungsfrist von sieben Jahren. Festgestellte Verlustvorträge können dann mit späteren positiven Einkünften steuermindernd verrechnet werden.

 

 

Unternehmen / Beteiligungen

  • Ärzte dürfen für Honorarrückforderungen der Krankenkassen Rückstellungen bilden
  • Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten im Taxigewerbe

Termine Steuern / Sozialversicherung August 2015 / September 2015

Umsatzsteuer

  • Kein gutgläubiger Vorsteuerabzug, wenn Unternehmer seine Einbeziehung in einen Subventionsbetrug grob fahrlässig nicht erkennt
  • Definition des Schuldners der Einfuhrumsatzsteuer

Arbeitgeber / Arbeitnehmer

  • Zweijährige Gültigkeit von Freibeträgen im Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren
  • Sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen mit älteren Arbeitnehmern zulässig

Grundeigentümer / Vermieter

  • Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für die Erneuerung einer Einbauküche in einer vermieteten Wohnung
  • Fristlose Wohnungskündigung wegen Verweigerung von Instandsetzungsarbeiten 

Kinder

  • Differenzkindergeld bei nicht gestelltem Antrag auf Leistungsgewährung im Wohnmitgliedstaat
  • Kindergeldanspruch wegen Beschäftigungslosigkeit eines selbstständig tätigen Kindes

Sonstiges

  • Feststellung eines Verlustvortrags ohne Zugrundelegung eines Einkommensteuerbescheids bei unterlassener Veranlagung möglich

 Bild: pixabay Autor: geralt 653255

EU-Erbrechtsverordnung

Bild Erbrechtsverordnung

 

Die EU-Erbrechtsverordnung wird ab dem 17. August 2015 ganz neue Regelungen einführen. Deshalb sollten Personen, die im europäischen Ausland wohnen oder planen, wegzuziehen oder sich auch länger dort aufzuhalten gedenken, baldmöglichst ihre Nachlassplanung prüfen und über eine Neugestaltung nachdenken.

 

 

Unternehmen / Beteiligungen

  • Umfangreicher Erbbaurechtsvertrag kann zur Zwangsbetriebsaufgabe bei Betriebsverpachtung führen
  • Hersteller manipulierbarer Kassensysteme haften persönlich für hinterzogene Steuern ihrer Kunden
  • kein Mindestpensionsalter bei Berechnung des Teilwerts einer Pensionsrückstellung auf Grund einer Versorgungszusage an beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer

Termine Steuern / Sozialversicherung Juli 2015 / August 2015

Umsatzsteuer

  • Steuerfreie zahnärztliche Heilbehandlung
  • Umsatzsteuerfreiheit privater Krankenhausbetreiber

Sonstiges

  • Einbeziehung der Baukosten in die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer
  • Europäische Erbrechtsverordnung gilt ab 17.08.2015


Arbeitgeber / Arbeitnehmer

  • Kürzung der Verpflegungspauschale bei Verpflegung im Flugzeug, Zug oder Schiff
  • Mindestlohn: Keine Anrechnung von Urlaubsgeld und jährlicher Sonderzahlung


Grundeigentümer

  • Entschädigungszahlung einer Gebäudefeuerversicherung als steuerbare Einnahme
  • fristlose Kündigung auch bei unverschuldeter Geldnot des Mieters zulässig

Bild: pixabay/ Autor: PDPics 389933

Kassensysteme prüfungssicher

Kassensysteme Prüfung

 

Kassensysteme müssen prüfungssicher sein. Nachdem die Finanzverwaltung festgestellt hat, dass Kassensysteme manipuliert werden können, wird dies bei Außenprüfungen verstärkt zum Schwerpunkt gesetzt.

 

Arbeitgeber / Arbeitnehmer

  • Verdachtsankündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses kann gerechtfertigt sein
  • Ferienjobs für Schüler sind sozialversicherungsfrei

Termine Steuern / Sozialversicherung Juni 2015 / Juli 2015

Unternehmen / Beteiligungen

  • Veräußerung einer Beteiligung gegen wiederkehrende Bezüge
  • Einseitig eingeräumte Kaufoption aus einem Pkw-Leasingvertrag ist entnahmefähiges Wirtschaftsgut
  • Gewinnausschüttungen an beherrschenden GmbH-Gesellschafter fließen im Zeitpunkt der Beschlussfassung zu
  • Keine Pflicht zur Aktivierung eines Instandhaltungsanspruchs
  • Möglichkeit des Zugriffs auf Kassendaten eines Einzelunternehmens im Rahmen einer Außenprüfung

Umsatzsteuer

  • Keine Geschäftsveräußerung im Ganzen bei Veräußerung vermieteter Grundstücke in zeitlicher Nähe zur Gebäudefertigstellung
  • Teilnahme eines Arztes an Studien von Pharmaunternehmen stellt nur unter bestimmten Voraussetzungen eine umsatzsteuerfreie Heilbehandlung dar

Grundeigentümer

  • Mietpreisbremse und Bestellerprinzip bei der Maklercourtage kommen
  • Einkünfteerzielungsabsicht bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

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